Nach dem Tod ihres Sohnes und Bruders Tilman, der 2017 nach 8-jähriger Drogensucht im Alter von 24 Jahren starb, entstand bei den Eheleuten Holze und in der Folge auch bei den Brüdern von Tilman der Wunsch, anderen Abhängigen und Betroffenen wie z.B. Familienmitgliedern zu helfen; Sie fühlten sich damals mit dem Tod von Tilman allein gelassen und suchten die Öffentlichkeit um möglichst Vielen diese Erfahrungen zu ersparen.
2020 gründeten sie hierzu die Tilman-Holze-Stiftung, zur Förderung von Drogenberatung, -prävention und -therapie.
Die Tilman-Holze Stiftung, unterstützt die Drogenberatung und das Kolibri-Projekt des SKM seit 2023.
Darüber hinaus haben die Eheleute mehrere, die Schüler sehr bewegende, Präventionsveranstaltungen an den Bocholter Berufsschulen durchgeführt. Die Schüler schätzten die berührenden Einblicke in den Suchtverlauf von Tilman, fühlten aber auch die toxische und zerstörerische Wirkung der Drogen auf das ganze Familiensystem nach.
Die Eheleute Holze sind auf den SKM aufgrund seines umfassenden, einerseits niederschwelligen und annehmenden, andererseits aber auch therapeutischen Angebots mit dem Ziel der Befähigung zur Abstinenz aufmerksam geworden. Sie haben sich in mehreren Besuchen ein Bild von der akzeptierenden Arbeit und von der Herzlichkeit im Umgang mit den Klienten gemacht.
Der SKM dankt der Stiftung von Herzen für die erfahrene Solidarität und die Unterstützung der Drogenberatung und unseres Kolibri-Projektes. Ohne die Unterstützung wäre – um nur ein Beispiel zu nennen – das Essensangebot in der Drogenberatung nicht finanzierbar.
https://tilman-holze-stiftung.de

Eheleute Holze (rechts) vor der Drogenberatungsstelle des SKM-Bocholt

