DigiSucht: Suchthilfe-Portal im Kreis Borken startet

BBV, vom 19.06.2026
Wir danken dem BBV, dass wir den Bericht hier übernehmen dürfen.

Das Team freut sich über das Beratungsangebot „DigiSucht“ (hintere Reihe v. l.): Reinhild Wantia, Jelena Borgers und Marco Krasenbrink (Kreis Borken), Tanja Vormann (Caritasverband im Dekanat Ahaus und Vreden e.V.), Dominik Kleine-Finke (Kreis Borken) sowie Hilkka Pasman (Diakonie West) und Hanna Wendland (SKM Bocholt; vordere Reihe v. l.). Es fehlt: Chiara Theuring (Diakonie West e.V.)

Das Team freut sich über das Beratungsangebot „DigiSucht“ (hintere Reihe v. l.): Reinhild Wantia, Jelena Borgers und Marco Krasenbrink (Kreis Borken), Tanja Vormann (Caritasverband im Dekanat Ahaus und Vreden e.V.), Dominik Kleine-Finke (Kreis Borken) sowie Hilkka Pasman (Diakonie West) und Hanna Wendland (SKM Bocholt; vordere Reihe v. l.). Es fehlt: Chiara Theuring (Diakonie West e.V.)

Kreis Borken(ser) Der Kreis Borken erweitert gemeinsam mit den freien Trägern der Sucht- und Drogenhilfe sein Beratungsangebot. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, steht Betroffenen und Angehörigen ab sofort die Online-Plattform „DigiSucht“ zur Verfügung. Das Angebot wird gemeinsam mit dem SKM Bocholt, der Diakonie West in Gronau sowie dem Caritasverband im Dekanat Ahaus-Vreden umgesetzt.

DigiSucht ist ein bundesweites Beratungsangebot und soll die bestehenden Hilfen im Kreis Borken ergänzen. Die Plattform bietet Unterstützung bei Fragen rund um Alkohol, illegale Drogen oder Glücksspiel. Auch Angehörige und Freunde von Betroffenen können das Angebot nutzen.

Nach Angaben des Kreises fällt vielen Menschen der Schritt in eine Beratungsstelle schwer. „Viele Menschen empfinden es als leichter, zunächst anonym und online Unterstützung zu suchen, statt direkt eine Beratungsstelle aufzusuchen“, erklärt Dominik Kleine-Finke von der Suchtberatung des Kreises Borken. Die digitale Beratung solle dabei helfen, Hemmschwellen abzubauen und Betroffene frühzeitig zu erreichen.

Die Nutzung ist über Smartphone, Tablet oder Laptop möglich. Eine App oder zusätzliche Software wird nicht benötigt. Dadurch kann die Beratung flexibel und unabhängig vom Aufenthaltsort in Anspruch genommen werden.

„Mit DigiSucht wird ein weiterer wichtiger Schritt unternommen, um Suchthilfe niedrigschwelliger, moderner und besser erreichbar zu gestalten“, sagt Psychiatriekoordinatorin Jelena Borgers vom Kreis Borken. Fragen beantwortet Dominik Kleine-Finke von der Suchtberatung des Kreises Borken unter 02861 6816013.

DigiSucht Logo